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Spiele

Jassen wird mit 36 Karten in 4 Farben zu je 9 Werten gespielt. In den folgenden Regeln werden die Bezeichnungen des schweizerischen Kartenbildes verwendet. Wenn man mit einem anderen Kartenbild spielt, gelten folgende Entsprechungen:

Hosenabe

Arschlöchle

Tschau Sepp

Schieber

Hosenabe

Hosenabe kann mit 2 bis 11 Personen gespielt werden. Jeder Spieler benötigt 3 „Token“ z.B. 3 Einfränkler / 3 Spielchips.

Spielbeginn

Zuerst wird festgelegt welcher Spieler in der ersten Runde die Karten ausgibt. Diese muss er dann einzeln gegen den Uhrzeigersinn verteilen, bis jeder 3 Karten besitzt. Dann nimmt der Geber die obersten 3 Karten vom Stapel und sieht sie sich an. Jetzt kann er sich entscheiden ob er diese Karten zum spielen nimmt oder die 3 verdeckten Karten die er beim austeilen erhalten hat. Die Karten die er nicht nimmt kommen in die Mitte auf den Tisch. Diese sind nun die Spielkarten und für alle ersichtlich. Gespielt wird gegen den Uhrzeigersinn. Jeder Spieler hat die Möglichkeit entweder eine Karte mit einer Spielkarte oder seine ganze Hand gegen alle 3 Spielkarten auszutauschen. Wenn jemand nicht tauschen möchte kann er Passen. Man sollte darauf achten die Karten so auszutauschen das man eine möglichst hohe Punktzahl erreicht.

Punktewerte

  • Ass ist 11 Punkte Wert
  • König, Ober, Under und Banner sind 10 Punkte wert.
  • 9 ist 9, 8 ist 8, 7 ist 7 und 6 ist 6 Punkte Wert
  • Um die Punkte der Karten zusammenzurechnen, müssen sie der gleichen Farbe angehören.

Besondere Kombinationen

Egal was für einen Wert sie besitzen, 3 gleiche Karten sind 30,5 Punkte Wert. (z.B. Rosen 6, Schellen 6 und Schilten 6 gleich 30,5 Punkte)
Drei Asse in der Hand zählen als ein Super „Hosen Runter“ auch als „Füür im Dach“ bekannt und sind 33 Punkte Wert.
Ein Ass und zwei Bilder sind ein „Hosen Runter“ und sind 31 Punkte Wert. (Karten müssen der gleichen Farbe angehören zum Beispiel Rosen Ass/ Rosen König/ Rosen Banner)

Spielende

Wenn man ein „Hosen Runter“ oder ein Super „Hosen Runter“ erreicht, darf man diese nicht auf die Hand nehmen sondern muss sie sofort auf den Tisch werfen und „Hosen Runter“ sagen. Wird dies getan, ist der Durchgang beendet und alle Spieler zählen Ihre Punkte. Bei einem „Hosen Runter“ bezahlt der Spieler mit den wenigsten Punkten eines seiner Token. Haben zwei Spieler gleich wenige Punkte, verlieren sie beide einen Token. (Ausser man ist bereits im Finale zwischen 2 Spielern. In diesem Fall muss der Geber die Karten noch einmal verteilen.)

Hat man ein Super „Hosen Runter“ verlieren alle anderen Spieler ein Token egal wie viele Punkte sie haben.

Man kann einen Durchgang auch beenden, indem man auf den Tisch klopft oder „Stopp“ sagt. Danach können alle anderen Spieler noch einmal wechseln. Wenn die Runde wieder beim klopfenden Spieler angelangt ist werden die Punkte gezählt.
Wenn ein Spieler alle 3 Token verloren hat, ist er am Schwimmen. Verliert er beim Schwimmen noch einen Durchgang, scheidet er aus dem Spiel aus und die anderen spielen ohne ihn weiter.

Arschlöchle

Die Karten werden gleichmässig verteilt. Dabei spielt es keine Rolle, ob jeweils 2, 3 oder 4 Karten miteinander gegeben werden. Lassen sich auf Grund der Anzahl Spieler nicht alle Karten verteilen, werden diese rausgenommen. Es kann festgelegt werden, ob diese "dauerhaft" oder für jedes Spiel "neu" rausgenommen werden (Spannung im Spiel!). Wer die Karten aufhebt, so lange verteilt wird, ist automatisch das "Arschloch". Beim ersten Spiel gibt die Person rechts des Spielgebers die ersten Karten aus, sonst jeweils das "Arschloch" (auch in der 1. Runde, falls es bereits eines gibt). Gespielt wird gegen den Uhrzeigersinn.

Es werden immer möglichst viele Karten vom gleichen Wert gespielt, der nächste Spieler muss exakt gleich viele Karten von einem höheren Wert spielen. Dabei gelten die üblichen Kartenwerte, also 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - Bauer - Dame - König - As. Auf 3x6 dürfen beispielsweise nicht 4x7 oder 2x8 gespielt werden. Auch 3x9 --> 3xBauer --> 3x10 ist also verboten. Kann ein Spieler einmal nicht spielen, so meldet er dies. Der nächste Spieler ist an der Reihe. Kann keiner mehr höher spielen, so gehören die Karten demjenigen, der die letzten gespielt hat. Er gibt auch die nächste Runde an.

Es gilt, möglichst schnell alle seine Karten loszuwerden. Derjenige, der alle seine Karten als erster ausgespielt hat, ist der "König", der letzte das "Arschloch". Die Bezeichnungen dazwischen können festgelegt werden. Üblich sind "Vize-König", "Neutrale" und "Vize-Arschloch", eventuell auch "Vize-Vize-König" resp. "Vize-Vize-Arschloch" (dies kann festgelegt werden). Sobald die Karten für das nächste Spiel verteilt worden sind, gibt das "Arschloch" dem "König" seine drei besten Karten, während der "König" dem "Arschloch" beliebige drei Karten übergibt. Das gleiche machen die "Vizes" untereinander, jedoch mit 2 Karten. Sind "Vize-Vizes" vorhanden, schieben diese sich gegenseitig 1 Karte nach dem gleichen Prinzip zu.

Tschau Sepp

Tschau Sepp kann mit 2 bis 5 Personen gespielt werden

Spielbeginn

Jeder Spieler erhält fünf Karten. Die Karten die noch übrig sind bilden den Stock, welcher nicht angesehen werden darf und verdeckt auf den Tisch gelegt wird. Die oberste Karte des Stocks wird umgekehrt und daneben gelegt. Diese Karte muss dann der Reihe nach (beginnend rechts vom Geber) von den Spielern mit einer gedeckt werden.

Um die momentan obenliegende Karte decken zu können muss eine Karte eine dieser Kriterien erfüllen.

  • Es ist eine Karte mit der gleichen Farbe
  • Es ist eine Karte mit dem gleichen Bild
  • Es ist ein Bauer

Hat ein Spieler keine Karte zur Verfügung die dies erfüllt und deshalb nicht decken kann, muss er zur Strafe eine Karte aufnehmen, sollte es sich bei der aufgenommenen Karte um eine handeln die eine der Kriterien zum decken erfüllt muss diese sofort hingelegt werden.

Die Person die ihre letzte Karte hinlegen kann, verabschiedet sich freundlich mit den Worten „Tschau Sepp“ und hat gewonnen.

Spezielle Eigenschaften

Folgende Karten besitzen spezielle Eigenschaften:

  • Bauer: Legt man einen Bauer kann man die Farbe die momentan gültige Farbe beliebig wechseln. Die Farbe sollte aber immer ohne zu Zögern sofort angesagt werden. Es ist oft die klügste Wahleine Farbe von der man viele Karten besitzt zu wählen.
  • Sieben: Legt man eine Sieben muss der folgende Spieler zwei Karten aufnehmen.
  • Acht: Wird eine Acht gelegt, setzt der nächste Spieler einmal aus. Er muss aber keine Karte vom Stock aufnehmen obwohl er diese Runde nicht decken kann.

Wenn der Stock aufgebraucht ist, werden alle bisher gelegten Karten (ausser die oberste Karte welche als nächstes zu decken wäre) gemischt und als neuer Stock verwendet. Jeder Spieler der „Tschau Sepp“ sagen kann scheidet aus.

Spielende

Gehen bei den letzten zwei verbleibenden Spielern nach Aufbrauchen des Stockes keiner weg, wird für gewöhnlich nicht mit einem neuen Stock weiter gespielt, sondern die Restkarten abgezählt. Dabei kommt es nicht auf die Anzahl der Karten an sondern die Werte der Karten.

Dabei gelten folgende Punktewerte:

  • 6 ist 6, 7 ist 7, 8 ist 8 und 9 ist 9 Punkte wert
  • Ein Banner ist 10 Punkte wert
  • Ein Under ist 2 Punkte wert
  • Ein Ober ist 3 Punkte wert
  • Ein König ist 4 Punkte wert
  • Und ein Ass ist 11 Punkte wert

Schieber

Schieber Jass gehört zu der Beliebtesten und bekanntesten Jassvariante der Schweiz. Man kann beinahe den Schieber Jass als Klassisch bezeichnen, Schieber Jass ist leicht zu lernen, und bereitet eine menge Spass.

Im Schieber Jass werden fast sämtliche Jass Elemente verwendet, und somit ist er für anfänger Perfekt geignet.

In dieser Jassvariante Stehen sich 2 Spieler gegen 2 Spieler im Team gegenüber. Das Ziel des Spieles ist es mit seinem Team mehr Punkte als das Gegnerische zu haben.

  • Obenabe: Wird der Wert der einzelnen Karten von oben nacht unten gezählt, angefangen von As, König, Dame bis sechser.
  • Undenufe: Hier ist es das genaue Gegenteil vom Obenabe, Hier wird der Wert von der Niedrigsten zur chöhsten gezählt.

Jeder Spieler bekommt 3 mal 3 Karten. Die unterste Karte das nicht angeschaut werden. Jetzt kann der Rechte Spieler des Kartenverteilers (Gebenden) eine Farbe als Trumphf wählen, wenn er das nicht will weil er z.B. eine Schlechte Hand hat, kann er sich entscheiden zu schieben. Somit muss der Partner sich für eine Farbe entscheiden, dafür darf er aber nicht als erster ausspielen, dass mus der erste Spieler machen der geschoben hat.

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